Viele Unternehmer führen ihr Lager lange nur mit einem ERP-System oder einfachen hauseigenen IT-Lösungen. Das kann funktionieren, bis das Geschäft schnell wächst. Mit steigender Zahl von Aufträgen, Retouren und Reklamationen entstehen jedoch immer ernstere Herausforderungen: Kommissionierfehler, Lieferverzögerungen, fehlende Kontrolle über die Ressourcen und Probleme mit der Produktivität des Teams. Genau dann suchen Unternehmen meist nach einem WMS. Und das zu Recht! Warum lohnt sich also ein WMS für Ihr Unternehmen?

ERP-Systeme eignen sich hervorragend für Finanzen, Vertrieb oder Produktion, behandeln das Lager aber oft nur als Register der Bestände. In der Praxis erhält der Lagermitarbeiter einen Lieferschein und kommissioniert den Auftrag auf dieser Grundlage selbst – oft ohne optimalen Kommissionierweg oder Informationen zu Versandprioritäten. Das erhöht das Fehlerrisiko und führt zu Verzögerungen und Verlusten.

Ein WMS wie XWMS von EX7 ermöglicht eine vollständige Automatisierung dieser Prozesse. Das System zeigt genau, wo die Ware zu entnehmen ist, in welcher Reihenfolge und wie sie am besten verpackt oder für den Versand vorbereitet wird. So lassen sich die Durchlaufzeiten deutlich verkürzen und Fehler beseitigen.

Effiziente Auftragsabwicklung

In einem modernen Lager kommt es auf die Balance zwischen schneller Kommissionierung und optimaler Ressourcennutzung an. Eine zentrale Lösung in XWMS ist die Auftragszusammenführung – viele ähnliche Aufträge werden in einem Kommissioniergang gebündelt. Beispiel: Liegen 10 Aufträge für dasselbe T-Shirt-Modell vor, geht der Lagermitarbeiter nicht 10-mal zum Regal, sondern entnimmt 10 Stück auf einmal und gibt sie weiter. So erreichen wir maximale Leistung bei minimalem Aufwand.

Am häufigsten ist die zweistufige Kommissionierung – zuerst wird die Ware gesammelt, danach in der Konsolidierungszone den konkreten Aufträgen zugeordnet. Das kann unterschiedlich aussehen:

  • Der Lagermitarbeiter ist mit einem Wagen unterwegs, der in Behälter unterteilt ist – jeder steht für einen Auftrag. Nach dem Sammeln muss der fertige Behälter nur noch zur Packstation gebracht werden.
  • Alternativ wird die Ware lose auf dem Wagen gesammelt und erst beim Sortieren den Aufträgen zugeordnet – die Produkte werden nacheinander gescannt und landen in den passenden Behältern an den Packplätzen.

In manchen Fällen kommt sogar ein dreistufiges Modell zum Einsatz, vor allem bei hohem Volumen und vielfältigem Sortiment. Wichtig: Das System erlaubt unterschiedliche Prozesse je nach Auftragsart. E-Commerce- und Großhandelsaufträge können ganz unterschiedliche Wege nehmen – unter Berücksichtigung von Umfang, Prioritäten und operativen Anforderungen.

„Jedes Lager ist anders – deshalb sind ein individueller Ansatz, eine Prozessanalyse und das passende Kommissioniermodell entscheidend. XWMS unterstützt nicht nur verschiedene Auslagerungsvarianten, sondern erlaubt auch, sie dynamisch an veränderte Arbeitsbedingungen anzupassen. Wir liefern nicht nur das System und führen es ein – vor allem zeigen wir Unternehmen, wie ihr Lager besser funktionieren kann. Wir helfen, die Arbeit zu optimieren, das richtige Verpackungsmodell und den Kommissionierweg zu wählen, und zeigen, welche Prozesse sich verbessern lassen. Das ist der echte Mehrwert einer XWMS-Einführung“ – betont Łukasz Krupczak, Head of WMS Project bei EX7, dem Hersteller von XWMS.

Weniger Fehler

Fehler bei der Warenausgabe verursachen Kosten und belasten die Logistik unnötig – mit Retouren, Reklamationen und zusätzlichem Kundenservice. In manchen Unternehmen betreffen solche Fehler bis zu 20 % aller Sendungen. Das ist nicht nur Zeitverschwendung, sondern bedeutet auch echte finanzielle Verluste und Imageschäden. Mit XWMS lassen sich solche Fehler vollständig beseitigen und die Effizienz des Lagers deutlich steigern.

Das System beschränkt zudem den Datenzugriff auf das Notwendige und minimiert so das Missbrauchsrisiko. Der Lagermitarbeiter sieht nicht, für welchen Kunden er einen Auftrag bearbeitet – das beseitigt die Versuchung unautorisierter Handlungen. Außerdem wird jeder Vorgang im System erfasst, sodass sich der Weg einer Charge genau nachvollziehen lässt – vom Eingang bis zum Versand. Jeder Packvorgang wird überwacht und ist leicht rekonstruierbar.

Integration mit Paketdiensten

XWMS lässt sich mit jedem Paketdienst integrieren, was die Auftragsabwicklung deutlich vereinfacht. Dank der Integration werden Versandetiketten automatisch erstellt und die Zahl der Pakete oder Paletten auf Basis der Systemdaten bestimmt. Die abschließende Auslagerung kann vollautomatisch oder unter Kontrolle des Nutzers erfolgen – der Lagermitarbeiter gibt die Zahl der Packstücke ein, und das System erstellt die passenden Versandpapiere.

Darüber hinaus ermöglicht XWMS die Priorisierung von Aufträgen unter Berücksichtigung sogenannter Cut-off-Zeiten – also der spätesten Abholzeiten der Versanddienstleister. Holt etwa DPD die Pakete um 14:00 Uhr ab, kann das System Aufträgen, die spätestens um 12:00 Uhr fertig sein müssen, automatisch eine höhere Priorität geben. So sind Kommissionierung und Verpackung richtig organisiert, Verzögerungen werden vermieden und der Versand erfolgt pünktlich.

Reporting

Ein WMS sammelt eine enorme Menge an Betriebsdaten, aus denen sich detaillierte Berichte erstellen lassen – Standardberichte ebenso wie individuell zugeschnittene. Das System kann Berichte automatisch erstellen und versenden; so kann etwa eine tägliche Übersicht über versendete Aufträge, Verzögerungen oder offene Aufgaben per E-Mail oder SMS an das Management gehen. Möglich ist auch die Anbindung externer BI-Werkzeuge (Business Intelligence) für noch umfassendere Analysen und fundierte operative Entscheidungen.

„Ein WMS ist nicht nur Betrieb, sondern auch fortgeschrittene Analytik. XWMS bietet Werkzeuge zur Überwachung von Leistungskennzahlen (KPI), zur Erstellung von Berichten und zur Verfolgung der Mitarbeiteraktivitäten. Unternehmen, die unsere Lösung nutzen, setzen oft das sogenannte ‚Motivationspanel‘ ein, das die Leistung der Mitarbeiter in Echtzeit zeigt – etwa auf einem großen Bildschirm in der Lagerhalle. Das wirkt sich positiv auf die Motivation des Teams aus, und die Daten können auch die Grundlage für ein Prämiensystem sein“ – ergänzt Łukasz Krupczak von EX7.

Darüber hinaus ermöglichen fortschrittliche Integrationen – etwa mit KI-basierten Lösungen wie ChatGPT –, Fragen in natürlicher Sprache zu stellen (z. B. „Welche Aufträge haben heute Priorität?“) und sofort präzise Antworten zu erhalten. Das ist eine neue Dimension der Lagerverwaltung – intuitiver, flexibler und für jeden Mitarbeiter zugänglich.

Echte geschäftliche Vorteile einer WMS-Einführung

Der wichtigste Effekt der Einführung von XWMS ist eine höhere operative Effizienz. Weniger Fehler, kürzere Kommissionierzeiten, eine bessere Nutzung von Fläche und Personal sowie automatisierte Prozesse führen zu messbaren Einsparungen und besseren Finanzergebnissen.

XWMS unterstützt nicht nur die Logistikabläufe, sondern ermöglicht auch eine fortgeschrittene Leistungsanalyse. Die Nutzer können zentrale Kennzahlen laufend überwachen und datenbasierte Entscheidungen treffen. Das ist besonders wichtig in dynamischen Umgebungen, in denen Flexibilität und Reaktionsgeschwindigkeit entscheidend sind.

Die Einführung eines WMS sollte man nicht erst in Betracht ziehen, wenn das Lager nicht mehr reibungslos funktioniert, sondern vor allem dann, wenn das Unternehmen weiteres Wachstum plant. Mit XWMS können Unternehmen die Arbeit besser organisieren, die Produktivität steigern, Fehler beseitigen und ihr Team im Alltag wirksam unterstützen.

Wenn Sie sehen möchten, wie ein modernes WMS in der Praxis funktioniert, vereinbaren Sie eine kostenlose XWMS-Demo und erfahren Sie, welche Veränderungen in Ihrem Lager möglich sind. Demo vereinbaren.

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